Konzept: Das weiße Fest

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Konzept: Das weiße Fest

Beitrag  Calyon am 18/11/2010, 06:52

• Ankunft der Teilnehmer in Auberdine, sie werden von unserem „militärischen Arm“ und den Schülern begrüßt und zu dem Ort geführt (ist nicht weit, nur ein kleiner Bogen)

• Die Anwesenden finden sich am Ort ein und werden begrüßt

„Seid willkommen. Wir haben uns hier eingefunden um zu gedenken und uns vorzubereiten auf das, was noch kommen möge. Im Zyklus der Jahreszeiten ist dies der Winter, der schon bald Einzug in unsere Lande hält. Folgen wird ihm im ewigen Kreislauf wiederum das Frühjahr. Doch erst werden wir sehen, wie das Land sich in Schlaf begibt, sich in weiß hüllen wird.
Dies Ritual steht im Zeichen des der kalten Zeit, dem schwerlichen Weg durch die trüberen Tage und der Hoffnung auf den Frühling. Gedenken wir zunächst den Elementen.“

• Der rituelle Kreis wird vom leitenden Druiden gezogen

• Je ein Druide positioniert sich an dessen Seiten, 4 also insgesamt Dazu schreiten erstmal alle 4 zusammen los und bleiben dann an der jeweiligen Stelle stehen, also „Kreis abgehend“

• Jeder der 4 Druiden bringt etwas mit, das zu seinem „Element“ passt

• Osten -> Luft (Federn, Fächer o.ä.)

• Süden -> Feuer (Fackel dabei haben, in den Boden stecken, o.ä.)

• Westen -> Wasser (Schale ausgießen o.ä.)

• Norden -> Erde (Erde verstreuen)

• Der leitende Druide spricht zu den Anwesenden. Ein paar Worte zum Winter im Kreislauf der Jahreszeiten ., auch schon zu dem Baum und den „Wunschbändern“

„Die Natur scheint dem ungeübten Beobachter aufgrund der weißen Pracht gestorben zu sein; doch sehen wir genauer hin erkennen wir, dass zwischen den toten Ästen und auf der weißen Decke des Schnees Leben sich findet, sich durch die harte Zeit der Entbehrung und Kälte kämpft. Jeder von ihnen hat sich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Der Bär schläft in seiner Höhle und tut es dem Igel gleich, das Eichhörnchen streift immermal auf der Suche nach seinen Lagern durch die Lande. Vögel, ob klein oder groß, ziehen ihre Kreis auf der Suche nach verbleibender Nahrung. Das Licht von Sonne und Mond, die beide dieser Tage nicht kräftig genug sein werden den Schnee zu schmelzen, spiegelt sich in Schnee und Eis, lässt das Land glitzern und erstrahlen. Seen, die zugefroren sind, dienen als Spielplätze unter denen die Fische schlafen, während Flüsse auch unter Eiszapfen ihrem Lauf nachgehen und so das wache Leben versorgen.
Wenn das Frühjahr erwacht, die Sonne sich reckt, die Wärme Einzug hält, dann ist es bald vorbei. Bäume tragen Knospen, erste Blumen werden blühen. Gähnend werden sich die Bären in ihren Höhlen räkeln, während die Vogel zu neuen, immer schöneren Gesängen ansetzen.
Wir haben uns hier versammelt, im Schatten des Baumes. Wir tragen Hoffnungen und Wünsche in uns, die diese triste, zukünftige Zeit überleben sollen. Wir haben Dinge mitgebracht, die uns an jene Wünsche erinnern sollen. Übergeben wir diese Wünsche dem Leben, dem Baum, geben wir ihm ein neues Laubwerk für die schwere Zeit. Sobald der Frühling Einzug hält, wird er erwachen und mit ihm all unsere Wünsche und Hoffnungen. Wir gaben ihm ein schützendes Laubkleid für den Winter, so wird er unsere Wünsche schützend im folgenden Jahr behüten.“

• Der leitende Druide spricht ein Gedicht mit Winterthematik

„Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.

Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.

Von Reifenduft befiedert sind
Die Zweige rings, die sanfte Wind'
Im Sonnenstrahl bewegen.
Dort stäubt vom Baum
Der Flocken Pflaum
Wie leichter Blütenregen.

Das Bächlein schleicht, von Eis geengt;
Voll lautrer blauer Zacken hängt
Das Dach; es stockt die Quelle;
Im Sturze harrt,
Zu Glas erstarrt,
Des Wasserfalles Welle.

Wohlan! auf festgediegner Bahn,
Klimm ich den Hügel schnell hinan,
Und blicke froh ins Weite;
Und preise den,
Der rings so schön
Die Silberflocken streute.“

• Anschließend stimmen die „vier Himmelsrichtungen“ ein Gebet an

• Osten -> Luft
Wie naht das finster türmende
Gewölk so schwarz und schwer!
Wie jagt der Wind, der stürmende,
Das Schneegestöber her!


• Westen -> Wasser
Verschwunden ist die blühende
Und grüne Weltgestalt;
Es eilt der Fuss, der fliehende,
Im Schneefeld nass und kalt.


• Süden -> Feuer
Wohl dem, der nun zufrieden ist
Und innerlich sich kennt!
Dem warm ein Herz beschieden ist,
Das heimlich loht und brennt!


• Norden -> Erde
Wo, traulich sich dran schmiegend, es
Die wache Seele schürt,
Ein perlend, nie versiegendes
Gedankenbrauwerk rührt!

Nach diesem werden den Besuchern von Schülern Lederbänder übergeben.
Diese können dann verziert werden mit selbst mitgebrachten Gegenständen (dazu werden wir sie wohl im Rahmen der Realmforum Einladung informieren, vermutlich was kleines wie Glöckchen, Hölzer…was halt so passt.)

• Die Besucher werden aufgefordert die Bänder zusammen mit ihren Wünschen an den Baum zu hängen

• Anschließend erteilen die Druiden dem Baum mitsamt seinen Beigaben einen Segen.

Um den Segen dem Baum zu erteilen, befestigen alle vier Himmelsrichtungen je ein Lederband mit einem Zeichen ihres Elementes am Baum.

• Osten -> Luft
Wenn das Alte nicht geht, kann das Neue nicht kommen.

• Westen -> Wasser
Was ruht, wird neue Kräfte gewinnen

• Süden -> Feuer
Aber die Winter Zeit ist nicht nur eine Zeit des Abschieds, sondern auch eine des verborgenen Wachstums

• Norden -> Erde
Was tot und verloren erscheint, wird wieder erwachen

Anschließend spricht der leitende Druide die Worte „Die Götter geben ihren Segen, die Natur nimmt ihren Lauf. Schützend nimm du unsere Worte, halte sie stets obenauf“ (oder so was ähnliches. Unkreativität lässt grüßen. Mach bitte noch mal wer nen besseren Vorschlag.)

• Den Abschluss findet das Ritual dann in einem Segen aller Druiden an die Besucher:

"Im Herbst verlieren viele der Bäume, die uns umgeben ihre Blätter, sie wirken kahl und tot. Doch in ihren Ästen hört das Leben nicht auf, weiter nähren sich ihre Wurzeln unter der kalten Erde. So mag es oft auch mit uns selbst sein: Wir scheinen alles verloren zu haben, wir befinden uns in schweren Zeiten, doch wissen wir: Unsere Verbindung mit der Natur gibt uns Kraft. So dass auch wir, wie Bäume im Frühling, zu neuem Leben finden können.“

Mitgeben von Eicheln oder Mistelzweigen, damit man den Segen als eine Art „Talisman“ mitnehmen kann.

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Re: Konzept: Das weiße Fest

Beitrag  Calyon am 19/11/2010, 07:28
















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